Hintergrund

Die Idee der Verbindung und Geborgenheit ist in unserer Gesellschaft oft weiblich kontiert. So verwundert es nicht, dass Arbeiten mit Textilien ein eher weibliches Hobby ist.
Ich möchte aber, obwohl ich von Ahninnendecke spreche, die Kraft der Gemeinschaft und des gemeinsamen kreativen Gestaltens als geschlechtsübergreifend verstehen. Es geht mir darum, den Prozess des Entstehens von Textilien von der weiblichen Konnotation zu lösen und den Wert des Gemeinschaftswerks als Möglichkeit für unsere Gesellschaft zu begreifen.
Mein Ziel ist es, Menschen durch kreatives Schaffen zusammenzubringen. Jede Naht, jedes Stück Stoff erzählt eine Geschichte und trägt zu einem größeren Ganzen bei.