Tiefer eintauchen in die kleine Kunst

Hier finden Sie Literatur-Empfehlungen und persönliche Kommentare. Lassen Sie sich anregen und entdecken Sie neue Perspektiven.

PS: Die Bücher auf dieser Seite sind Stationen meiner ganz persönlichen Reise und keine Kaufempfehlungen ;-) Aber vielleicht finden Sie etwas Interessantes.

Kreativität

Diese Bücher haben mich auf meinem Weg begleitet.

Der Weg des Künstlers, Cameron (2019)

Dieses Buch ist bereits in den 90er Jahren von der Künstlerin Julia Cameron geschrieben worden. Es enthält eine Anleitung zur Aktivierung der eigenen Kreativität. Konzipiert für 12 Wochen ist es sehr umfangreich. Ich habe mir erlaubt, Teile, die mir passend erscheinen herauszunehmen.

Für mich interessant:

  • Triff dich mindestens einmal in der Woche mit deinem inneren Künstler.
  • Das größte Hindernis, sich den Zustand der Kreativität zu erlauben, ist der innere Kritiker.
  • Bleibe im Prozess des Erschaffens, ohne zu bewerten. Dann kommt die Qualität von selbst. 
  • Der Untertitel des Buches lautet: "Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität." 

Kreativ. Die Kunst zu sein, Rubin (2023)

In diesem Buch gibt der erfolgreiche Musikproduzent Rick Rubin 78 Denkanstöße zum Thema Kreativität.

Für mich ist die Idee Rubins berührend, dass Kreativität eine zutiefst menschliche Eigenschaft ist. Er beschreibt in kurzen Kapiteln, wie man sich mit dieser "inneren Quelle" verbinden kann.

Trost der Schönheit. Eine Suche, von Arnim (2023)

Die Autorin lässt uns an ihren ganz persönlichen Erfahrungen auf der Suche nach dem Schönen teilhaben. Für sie ist die Existenz des Schönen ein tröstlicher Gegenentwurf zum Diktat des rational Praktischen. Für uns in Logik und Nützlichkeit geschulten Menschen bedarf es Mut sich der vorbehaltlosen Rezeption der Schönheit zu stellen.

Zur Kunst aus bildnerischer Sicht, Fischer (2004)

In diesem Buch spricht der Bildhauer Lothar Fischer über Prinzipien der Kunst von der Antike bis ins 21. Jahrhundert. Er ist der Überzeugung, dass Kunst und somit die Künstler sich vornehmlich mit der Formfindung beschäftigen müssen. "Kunst kommt von Kunst". Damit ist klar, dass Kunst zwar immer im Dialog mit der erfahrbaren Realität stet aber eigentändige Formen hervorbringt die man durch fühlendes Denken rezipieren sollte. Er grenzt die bildnerische Kunst von der Konzeptkunst ab.

Wenn Kunst alleine von Kunst kommt, ist das einerseits sehr befreiend. Andererseits ist der leichte Weg des Abbildens nicht gangbar, um zu künstlerisch tieferen Ergebnissen zu kommen. Trotzdem kann man aber aus einem ganzen Schaftz an Formen schöpfen, die im Laufe der Zeit entwickelt wurden.

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